Was kostet eigentlich ein Architekturfotograf?
Preismodelle in der Architekturfotografie
In der Architekturfotografie gibt es grundsätzlich zwei Methoden, um eine Fotoproduktion zu kalkulieren.
Die erste Methode ist der klassische Weg: Die Kosten berechnen sich aus einem festen Fotografenhonorar/Tagessatz, der Bildbearbeitung entsprechend den gelieferten Bildern und deren individuellen Nutzungsrechten.
Die zweite Methode ist die Abrechnung als Projektpauschale. Hier werden alle Kostenpunkte zu einem festen Preis gebündelt, sodass der Kunde direkt sieht, was er bezahlt, und welche Leistungen enthalten sind. Das Angebot ist damit nicht eine voraussichtliche Kalkulation, sondern ein verlässlicher Preis.
Leistungen, wie aufwendige Retuschen, Drohnenaufnahmen, zusätzliche/erweiterte Nutzungsrechte, etc. sind optional und können auf Wunsch des Kunden hinzugebucht werden.
Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit einer Kostenteilung, wenn sich mehrere Projektbeteiligte für die Beauftragung zusammenschließen. Näheres zu diesem Thema folgt Absatz Kostenteilung.
Unsere Philosophie: Transparente Projektpauschalen für eine einfache Auftragsabwicklung
Wir haben uns dazu entschieden unseren Kunden Projektpauschalen anzubieten, welche den Preis und die enthaltenen Leistungen einfach und offen kommunizieren. Unsere Pauschalen enthalten die gesamte Produktionszeit, eine grundlegende Bildbearbeitung und einfach Nutzungsrechte für Ihre eigene direkte Unternehmenskommunikation (Web, Sozialmedia, Broschüren, etc.). Sie erhalten so von uns Fotos, welche Sie direkt verwenden können, ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob die Nutzung auf einer Plattform abgesprochen werden muss. Einzig die Weitergabe an Dritte ist nicht enthalten und bedarf einer eigenen Lizenz.
Wie berechnet sich eine Projektpauschale?
Selbstverständlich gibt es nicht eine Pauschale, für alle Arten von Projekten. Die Pauschalen richten sich nach dem Umfang und den Anforderungen eines Projekts. Der wichtigste Faktor ist die gewünschte Anzahl von Fotos. In den meisten Fällen bieten wir Bildpakete von 10-15, 25-30, oder 30-40 Aufnahmen an. Entsprechend kann der Preis einer Pauschale zwischen ca. 950€- 3.500€ liegen. Ebenfalls können zusätzliche Wünsche, wie z.B. zusätzliches Videomaterial, einen Einfluss haben, da sie einen höheren Zeitaufwand bei der Produktion bedeuten.
Beispiel: 25-30 Architekturfotos eines Projekts
Zum Abschluss unseres Beitrags möchten wir Ihnen gerne auch ein konkretes Zahlenbeispiel für die Beauftragung eines Projekts an die Hand geben.
In diesem Fall beauftragt uns ein Architekturbüro für die Dokumentation eines neuen Gebäudes inklusive einiger Büroflächen im Innenausbau. Gewünscht sind insgesamt ca. 20-30 Fotos inkl. Aller Nutzungsrechte.
Für die Produktion benötigen wir einen Tag, sowie als zusätzliche Unterstützung einen Fotoassistenten. Die Projektpauschale beträgt 1.900€ zzgl. 200€ Fotoassistent.
Als Ergebnis erhält das Architekturbüro 25-30 Architekturfotos, welche Sie direkt auf der Webseite einbinden und auf LinkedIn in einen Post über das Projekt veröffentlichen können.
Wie funktioniert eine Kostenteilung?
Die Teilung der Produktionskosten ist ein gängiger und effizienter Weg, um die finanzielle Belastung für alle Projektpartner möglichst gering zu halten. Hierbei wird zur Projektpauschale ein Betrag für jeden Partner hinzuaddiert und die Gesamtsumme anschließend auf alle Beteiligten zu gleichen Teilen aufgeteilt. Nachfolgend ein kurzes Rechenbeispiel:
1.900€ Projektpauschale + 1.000€ Partner 1 + 1.000€ Partner 2 = 3.900€/ 3 Projektpartner = 1.300€
Durch die Kostenteilung erhalten alle Projektbeteiligten die gesamte Bildauswahl zu einem reduzierten Preis von 1.300€ anstelle von 1.900€ inklusive aller Nutzungsrechte.
Mehr Informationen rund um die Auftragsabwicklung finden Sie im Bereich Leistungen & FAQ.