HUB – Weiterentwicklung des Bestandes:
ein Gemeindehaus und eine Notkirche
Das Kürzel „HUB“ beschreibt nicht nur die Verortung dieses spannenden Projekts (Helene Ufer Straße, Berghausen), sondern ist auch Ausdruck des konzeptionellen Ansatzes der Umgestaltung, welche den Wohnraum als Treffpunkt für die Familie definiert. In ihrem Ursprung waren das ehemalige Gemeindehaus und die verbundene Notkirche immer für die Zusammenkunft von Gruppen entworfen worden.
Mit seinem Konzept in der Nachkriegszeit in Serie gefertigte Notkirchen für die Menschen zu bauen hat Otto Bartning vielen Menschen einen Anlaufpunkt gegeben, der Ihnen Halt in einer schweren Zeit gegeben hat. Den Mittelpunkt seiner Idee bildet eine freitragende Holzkonstruktion, welche anschließend von den Gemeinden individuell weiterentwickelt werden konnte. Durch die Serienfertigung und den günstigen und leicht zu bearbeitenden Rohstoff Holz konnten in kurzer Zeit viele Kirchen neu errichtet werden. Diese Notkirche wurde im Jahr 1951 gebaut und ist eine sogenannte Diasporakapelle.
Mit seinem Konzept in der Nachkriegszeit in Serie gefertigte Notkirchen für die Menschen zu bauen hat Otto Bartning vielen Menschen einen Anlaufpunkt gegeben, der Ihnen Halt in einer schweren Zeit gegeben hat. Den Mittelpunkt seiner Idee bildet eine freitragende Holzkonstruktion, welche anschließend von den Gemeinden individuell weiterentwickelt werden konnte. Durch die Serienfertigung und den günstigen und leicht zu bearbeitenden Rohstoff Holz konnten in kurzer Zeit viele Kirchen neu errichtet werden. Diese Notkirche wurde im Jahr 1951 gebaut und ist eine sogenannte Diasporakapelle.
Im Jahr 1975 wurde die Kapelle mit einem Gemeindehaus von der Architektin Gisela Schmidt-Krayer ergänzt. Dabei wurde ein direkter Bezug zur Kapelle hergestellt und es entstand ein Innenhof, welcher zum Zentralen Treffpunkt der Gemeinde wurde. Der Entwurf nimmt die Formsprache der Kapelle mit Satteldach und übergehenden Schleppdach auf und führt diese weiter. Im Innenraum des Gemeindezentrums entsteht auf diese Weise ein großzügiger sich öffnender Raum der durch einen Höhenversatz von ca. einem Meter auch funktional strukturiert wurde.
Diese prägenden Gestaltungselemente wurden im Entwurf von Max Dankward Riemenschneider für den Umbau erhalten und weiterentwickelt. Heute ist der offene Lichtdurchflutete Raum der Lebensmittelpunkt der Familie und wird nur durch den Versatz getrennt. Die Umwidmung der Kirche zum Atelier des Künstlers und Bildhauers David Uessem trennt den Arbeitsbereich vom familliären Lebensmittelpunkt. Gleichzeitig bleiben beide Gebäude des Ensembles durch den Innenhof miteinander verbunden.
Diese prägenden Gestaltungselemente wurden im Entwurf von Max Dankward Riemenschneider für den Umbau erhalten und weiterentwickelt. Heute ist der offene Lichtdurchflutete Raum der Lebensmittelpunkt der Familie und wird nur durch den Versatz getrennt. Die Umwidmung der Kirche zum Atelier des Künstlers und Bildhauers David Uessem trennt den Arbeitsbereich vom familliären Lebensmittelpunkt. Gleichzeitig bleiben beide Gebäude des Ensembles durch den Innenhof miteinander verbunden.
Architekt: Max Dankward Riemenschneider | Fertigstellung: 2024 | Kunde: Max Dankward Riemenschneider










